Domains: Kaufen, verkaufen, investieren

Hier geht es um alles, was man mit Domains machen kann: Domains registrieren, Domains kaufen und verkaufen, und nicht zuletzt alles über Domains lernen, was es Interessantes und Wichtiges zu lernen gibt. In den einzelnen Abschnitten gehe ich ins Detail und zeige Ihnen, welche Werkzeuge und Anbieter ich persönlich nutze und warum.

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Domains registrieren

Wenn Sie eine eigene Website aufbauen wollen, sollten Sie sich dafür auch eine eigene Domain registrieren. Das hat viele Vorteile, wie ich in meinem Artikel 11 klare Vorteile der eigenen Domain im Internet im Detail beschrieben habe.

Eine Domain kann man im Prinzip ganz einfach registrieren, auch bei den verschiedensten Stellen. Dass sich dabei ein Preisvergleich lohnt, ist nicht immer offensichtlich, denn die Registrierungsgebühren für Domains werden letztlich zentral gesteuert (durch die Gebühren der zentralen Registrierungsbehörden).

Möglichkeiten bei der Domain-Registrierung: Hosting-Anbieter oder Domain-Anbieter

Wenn Sie also eine Domain registrieren wollen, dann haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Entweder, sie bestellen dazu auch gleich das Webhosting bei einem Hosting-Provider,
  • oder Sie registrieren eine Domain unabhängig von einem Hosting-Paket.

Beides können Sie bei einem Hosting-Provider Ihres Vertrauens erledigen. Wenn Sie wissen wollen, welchem Hosting-Provider ich vertraue, dann lesen Sie einfach meine Empfehlung zum Thema Web-Hosting. So oder so, hier ist der Hinweis wichtig, dass die Domain eigentlich vom Hosting unabhängig ist. Es kann allerdings sein, im Preis für ein Hosting-Paket auch bereits die Registrierungsgebühr für eine Domain inkludiert ist.

Die zweite Variante können Sie allerdings auch bei einem Domain-Anbieter erledigen. Was sich im ersten Moment vielleicht umständlich anhört, kann sogar konkrete Vorteile haben. Wenn Sie nämlich Ihre Domains und Websites (also den Webspace bzw. das Hosting dazu) getrennt voneinander verwalten, dann tun Sie sich wesentlich leichter damit, für jede der beiden Teile den Anbieter zu wechseln.

Soll die Domain woanders hin übertragen werden, dann müssen Sie im Prinzip nur die DNS-Einträge zur Domain verwalten (und vielleicht nicht einmal per Hand ändern, wenn alles automatisch mitgenommen wird).

Möchten Sie die Website zu Ihrer Domain von einem Hosting-Anbieter zum anderen verschieben, dann können Sie die Dateien und Datenbanken in Ruhe beim neuen Anbieter vorbereiten und dann ganz einfach die Server-IP-Adresse im DNS-Eintrag der Domain ändern. Schon kommt die Website von einem anderen Server. Das kann auch helfen, wenn der Server ausfällt. Ein Backup bei einem anderen Anbieter einspielen, DNS umschalten, fertig.

Das aber nur nebenbei.

Domain-Registrierungsgebühren sind jedes Jahr fällig

Wenn Sie eine Domain registrieren wollen und sich nach guten Angeboten für die Gebühren umsehen, werden Sie sicher mit verschiedenen Angeboten geködert werden. Bei allen solchen Angeboten ist wichtig, dass Sie im Kopf behalten, dass die Domain-Registrierungsgebühren jedes Jahr erneut fällig werden.

Um zu sehen, warum das wichtig ist, möchte ich Ihnen jetzt kurz konkrete Beispiele für solche Angebote beschreiben:

  • Die Domain-Registrierungsgebühr ist im Preis für ein Hosting-Paket inbegriffen. Überprüfen Sie, für welche Domain-Endungen das gilt (.com?, .at?, .de?, .eu?). Überprüfen Sie außerdem, ob das nur für das erste Jahr gilt, oder ob auch die Verlängerungsgebühren (also die Registrierungsgebühren für alle weiteren Jahre) ebenfalls inbegriffen sind.
  • Die Domain-Registrierungsgebühr ist vergleichsweise niedrig (z.B. im Bereich ein bis zwei Euro). Überprüfen Sie, wie hoch die Verlängerungsgebühr für die kommenden Jahre ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit holen sich die Anbieter die entgangenen Gebühren in den kommenden Jahren durch saftige Erhöhungen der Preise wieder herein.

Das ist auch bei neuen Top-Level-Domains (TLDs) der Fall. Insbesondere, wenn diese gerad eingeführt werden, kann bereits ein oder zwei Jahre später eine Gebühren-Erhöhung warten.

Empfehlungen für die Domain-Registrierung

Einen ständig auf Cent aktuellen Preisvergleich für Domain-Registrierung anzubieten ist schwierig. Deshalb sieht man auf den meisten Websites, die vorgeben, so etwas zu tun, hauptsächlich Listen mit bezahlten Einträgen (z.B. markiert mit “Werbung”).

Ich möchte Ihnen hier daher zwei Möglichkeiten zeigen, mit denen ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe. Denn das ist genau so wichtig wie der Preis (wenn nicht noch etwas mehr). Grundsätzlich würde ich sagen, dass man ruhig verschiedene Domain-Anbieter für verschiedene TLDs nehmen sollte. Gerade für länderspezifische Änderungen kann ein konkreter Preisvergleich zeigen, dass das ratsam ist.

Ich empfehle für länderspezifische Domains einen lokalen Anbieter. Aber auch dabei gibt es teilweise deutliche Preisunterschiede. Mein empfohlener Host, Murauer Group, ist etwa für .at-Domains günstig und gut.

Für meine .com Domains und die neuen und sonstigen Domain-Endungen empfehle ich die Dienste von Uniregistry, was teilweise wesentlich billiger kommt, als diese Domains bei einem heimischen Anbieter zu verwalten.

Konkrete Vorteile, die ich gerne sehe, sind z.B. kostenlose Domain-Weiterleitung, automatische Verlängerung, Sperrung gegen unbeabsichtigten und unautorisierten Transfer und eine einfache Verwaltung der Einträge für die Domain-Nameserver (DNS).

Apropos Domain-Registrierung: Sie können Ihre Domain nur dann registrieren, wenn sie noch nicht vergeben ist, d.h. wenn noch niemand anderer die Domain registriert hat. Um herauszufinden, ob Ihr Wunschname noch frei ist, finden Sie bei fast allen Hosting-Providern und ähnlichen Diensten Suchfenster, in die Sie ihren Wunschnamen zur Überprüfung eintippen können.

Leider sind diese Auskünfte oft unverlässlich (technisch gesehen verstehe ich zwar nicht, wieso, aber es ist eine Tatsache, das habe ich selbst erlebt). Das beste und verlässlichste, was ich in diesem Zusammenhang gesehen habe, ist die Abfrage bei Uniregistry. Hier habe ich diese Abfrage für Sie eingebaut, damit Sie gleich die Verfügbarkeit Ihrer Wunschdomain überprüfen können:

Domains Kaufen und Verkaufen

Um eine Domain zu kaufen oder zu verkaufen, braucht man eine geeignete Infrastruktur. Diese soll z.B. bei einer zum Verkauf stehenden Domain zweierlei erreichen:

  • Erstens sollen potentielle Käufer wissen, dass die Domain zum Verkauf steht und gegebenenfalls auch bereits, zu welchem Preis, und
  • zweitens soll man eine einfache und sichere Möglichkeit haben, den Domaintransfer und dessen Bezahlung organisatorisch und technisch über die Bühne zu bringen.

Domain-Verkaufs-Plattformen sind genau auf solche Fälle spezialisierte Internet-Unternehmen. Hier habe ich die wichtigsten Punkte und meine Empfehlungen zusammengefasst.

Wie verkauft man eine Domain?

Um eine Domain verkaufen zu können muss man einige Dinge tun:

Zunächst muss man im Besitz der Domain sein. Das klingt so offensichtlich, dass Sie vermutlich sagen werden: Na klar muss man das. Trotzdem: So seltsam das auch klingen man, dieser Punkt könnte einigen möglichen Verkäufern Probleme bereiten. Sie müssen den Besitz der Domain nämlich z.B. einer Verkaufsplattform gegenüber nachweisen können.

Um den Besitz Ihrer Domain nachweisen zu können, brauchen Sie kein Zertifikat von Ihrem Host, so wie das manchmal gerne ausgestellt wird, oder eine Rechnung. Sie müssen tatsächlich die Kontrolle über die Domain haben, und zwar die technische Kontrolle, unter anderem über den DNS-Eintrag. Dort können Sie dann z.B. einen Text-Eintrag machen, den die Verkaufsplattform vorgibt und danach abfragt.

Als nächstes müssen Sie sich einen Preis überlegen. Das ist nötig, damit Sie wissen, wie viel Sie gerne für die Domain hätten. Egal ob Sie dann einen Jetzt-Kaufen-Preis festlegen oder eine Reserve bei einer Domain-Auktion, dieser Preis will wohlüberlegt sein. Ist er viel zu hoch, dann wird sich beim Verkauf oder der Auktion nichts tun. Ist er zu niedrig, entgeht Ihnen möglicher Profit.

Danach müssen Sie sich überlegen, wie Sie den Verkauf anlagen wollen. Nicht alle Domain-Namen eignen sich gut für alle Methoden, aber im Prinzip können Sie eine Methode auswählen. Immer gut ist es, auf der Domain selbst eine Landing-Page anzulegen, die Ihren Besuchern dort sagt

  • dass diese Domain zum Verkauf steht
  • wie viel Sie dafür haben wollen (außer, Sie möchten irgendwelche Angebote haben); empfohlen bei einer Werteinschätzung unter 10 000 Euro/Dollar
  • auf welche Weise die Interessenten Ihnen ein Angebot machen können
  • welche Vorteile oder Besonderheiten die angebotene Domain hat
  • was sonst noch für Interessenten relevant sein könnte, wie z.B. weitere Domains, die Sie zu verkaufen haben, Ihr Domain-Marktplatz, etc.

Sie müssen Ihre Domain nicht auf irgendwelchen Domain-Plattformen listen lassen, aber das hilft. Solche Listings sind meist kostenlos, allerdings gibt es, wie bei Inseraten üblich, die Möglichkeit, Geld für Hervorhebungen, Vorreihungen, Email-Aussendungen, etc. zu bezahlen.

Domain-Verkaufs-Plattformen und was sie tun

Auf Domain-Plattformen wird Ihnen also zunächst die Möglichkeit geboten, Ihre Domain zum Verkauf anzubieten. Dabei kann es sein, dass Sie auch gleich eine Landing-Page erstellen können, was eine sinnvolle Kombination ist. Wenn es dann konkrete Angebote gibt, laufen auch die Kontaktanfragen über die Plattform, was eine willkommene Form der Privatsphäre bieten kann.

Wenn Sie mit Ihrem Käufer dann zu einer Einigung über den Preis gekommen sind, dann wickelt die Verkaufsplattform meist auch den Verkauf organisatorisch ab. Besonders hilfreich dabei sind deren Treuhand-Dienste (escrow service), die dafür sorgen, dass sowohl der Verkäufer sein Geld bekommt, als auch der Käufer die Domain.

Leider gibt es nämlich auch im Domain-Geschäft den einen oder anderen Betrüger. Die Verkaufsplattformen haben zur Bekämpfung von Betrug zusätzlich zum Treuhand-Dienst auch noch andere Mechanismen parat. Ein Käufer, der mehr als z.b. 10 000 Dollar auf eine Domain bieten möchte, muss vorher eine Testphase und eine Kontoverifizierung durchlaufen haben.

Auf den meisten Plattformen gibt es auch die Möglichkeit, eine Auktion für die eigene Domain durchzuführen, die eigene Domain extra bewerben zu lassen, oder auch einen Domain-Broker auf den Verkauf anzusetzen. Ihr Geld verdienen die Plattformen bei all diesen Tätigkeiten mit folgenden Dingen bzw. Diensten:

  • Listen der Domain zum Verkauf (nur manchmal)
  • Spezielles Bewerben der Domain in Aussendungen, auf der Plattform-Homepage, etc.
  • Hervorhebung des Eintrags der Domain in diversen Listen
  • Treuhand-Service bei erfolgreichem Verkauf
  • Erfolgsgebühr bzw. Provision, gemessen am Verkaufspreis, bei erfolgreichem Verkauf
  • Broker-Gebühr bzw. Provision, gemessen am Verkaufspreis, bei erfolgreichem Verkauf
  • Sonstige Infrastruktur, z.B. eigener Marktplatz für die eigenen Domains unter einer spezifischen Domain

Empfehlungen für Domain-Verkaufs-Plattformen

In diesem Abschnitt möchte ich noch drei der bekanntesten Domain-Verkaufs-Plattformen erwähnen und Ihnen meine Erfahrungen mit den dreien schildern, damit Sie sich ein besseres Bild davon machen können, wofür man solche Werkzeuge einsetzen kann.

Sedo

Sedo ist nach eigenen Angaben der größte Domain-Marktplatz der Welt. Das merkt man unter anderem daran, dass es auch eine deutsche Variante der Sedo-Website gibt, die ich hier für Sie verlinkt habe. Dort merken Sie bereits, dass Sedo viele Dienstleistungen für Domain-Verkäufer anbietet. Konkret sind das:

  • Listen von zum Verkauf stehenden Domains nach Endungen, Themen, Datum, Preis, etc.
  • Auktionen von Domains
  • Treuhand-Service
  • Broker-Service
  • Domain-Bewertungsservice
  • Parken der Domain, während sie gelistet ist

Eine kurze Anmerkung zum letzten Punkt dieser Liste: Unter dem Parken einer Domain versteht man eine Verkaufs-Landingpage für die Domain, auf der nicht nur steht, dass sie zum Verkauf steht, sondern auf der auch Werbung angezeigt wird. So etwas sieht man ab und zu, wenn man einen geparkten Domainnamen direkt im Internet-Browser eintippt. Die Werbeerlöse für diese Seiten teilen sich die Plattformen dann mit den Domaininhabern.

Sedo lässt sich übrigens auch mit anderen derartigen Plattformen oder Hosting-Providern vernetzen. Dadurch kann man z.B. bei einem Hosting-Provider registrierte Domains ganz einfach auf Sedo in den kostenlosen Verkaufs-Listen eintragen lassen.

Flippa

Flippa ist eine Plattform, auf der man nicht nur Domains verkaufen kann, sondern auch andere Formen eines Online-Business, wie z.B. komplette Websites, eCommerce-Sites, Apps, etc. Dabei hat man im Prinzip die Wahl zwischen einem Eintrag in einer Liste und einer Auktion.

Das Bezahlmodell ist bei Flippa aufgeteilt: Bereits für den Verkaufseintrag, sei es in einer Liste oder eine eigene Auktion, bezahlt man eine kleine Gebühr. Zusätzlich ist bei erfolgreichem Verkauf eine Provision vom Kaufpreis fällig.

Wie bei Sedo muss man sich als Käufer registrieren und wird geprüft, bevor man entsprechend hohe Summen auf eine Domain oder eine Website bieten kann. An Dienstleistungen findet man hier:

  • Listen von Domains, Websites, Apps, etc., die zum Verkauf stehen
  • Auktionen für Domains, Websites, Apps, etc.
  • Kostenloses Bewertungsservice der eigenen Domain, Website, App, etc.
  • Broker-Service
  • Kostenloses Treuhand-Service bei erfolgreichem Verkauf

Auch Flippa ist ein alter Hase im Domain-Plattform-Geschäft und hat eine entsprechend große Menge von potentiellen Käufern.

Efty

Das Service von Efty unterscheidet sich ein wenig von den anderen beiden bisher beschriebenen. Efty ist ein Online-Werkzeug, das von Domain-Profi-Investoren gezielt auf eine praktische Verwaltung des eigenen Domain-Portfolios hin entwickelt worden ist.

Efty funktioniert über eine monatliche Gebühr, für die man, je nach Stufe, verschieden ausgefeilte Leistungen nutzen kann. Die Basisvariante (ich benutze die mittlere namens Growth), enthält z.B. folgendes:

  • Landing-Pages mit Vorlagen für alle Domains im Portfolio
  • Bezahl-Integration, sodass Domains direkt erworben werden können
  • Integration für Domain-Parking
  • Einen eigenen Domain-Marktplatz mit eigener Domain
  • Werkzeuge für die Domain-Verwaltung
  • Finanzielles Werkzeug, um die Entwicklung des eigenen Portfolios ideal zu verfolgen und zu planen
  • 2-Factor-Authentication
  • Kopplung an andere Plattformen, wie z.B. Sedo

Ich persönlich finde hier das Gesamtkonzept hilfreich, weil es einem Domain-Investor sehr viel Arbeit abnimmt und Informationen bietet.

Alles über Domains Lernen

Domains registrieren, kaufen, verkaufen und in Domainnamen investieren – kann man das lernen? Und wo kann man am besten alles Wissenswerte über Domain-Investition lernen?

Die umfassendste und praktischste Informationsquelle für Einsteiger aber auch Fortgeschrittene zum Thema Domains, Domain-Investing und allem, was dazu gehört, ist aus meiner Sicht die DNAcademy von Michael Cyger. Ein Klick auf das Banner führt zur Website von DNAcademy.com mit einer Übersicht und dem aktuellen Kurs- und Preisangebot.


DNAcademy

Warum ist DNAcademy die beste Wahl für Domain-Neulinge?

Für einen durchaus vernünftigen Preis bekommt man dabei jegliche Information aus dem Themenkreis Domains, haufenweise konkrete Beispiele, konkrete Strategien und muss das Gelernte auch konkret anwenden können, um weiter zu kommen. Dieser Schritt klingt zwar etwas verschult, sorgt aber dafür, dass man sich im Detail mit den nötigen Schritten beschäftigt und erste praktische Erfahrung sammelt.

Auch bei Domains gibt es viele Fallen

Mögliche Fehler und Stolperfallen kommen dabei ebenfalls ausführlich zur Sprache. Das gehört gerade für Domain-Neulinge mit zum wichtigsten Know-How, das man braucht. Aber auch die richtige Grundeinstellung zu Domains ist sehr wichtig. Gerade, wer durch Domains zu ein paar schnellen Euros oder Dollars kommen will, kann hier Strategiefehler vermeiden und eine solide Herangehensweise entwickeln.

Ausführliches Kursmaterial

Das Kursmaterial von DNAcademy ist das ausführlichste, was ich bezüglich domains je an einem Ort und gezielt aufbereitet gesehen habe. Hier erfährt der Domain-Padawan alles Wissenswerte zu folgenden Themenkreisen:

  • Einführung in das Thema Domain-Namen
  • Keywords (als Second-Level-Domain)
  • Valuierungs-Metriken und Kennzahlen
  • Werkzeuge für die Domain-Valuierung
  • Tutorials zu Valuierungen
  • Wie man Domain-Namen kauft
  • Wie man Domain-Namen verkauft
  • Investieren in Domain-Namen als Business-Modell
  • Scams mit Domain-Namen
  • Verhandlungstaktiken beim Kauf und Verkauf von Domain-Namen
  • Glossar
  • Case-Studies zu verschiedenen Themen

Das sind dabei allerdings nur die Überschriften auf der Höchsten Ebene. Jedes Thema ist im Detail und mit konkreten Beispielen behandelt und illustriert. Manchmal gibt es dazu auch Videos, die vollständig transkribiert sind, sodass man darin auch nach Stichworten suchen kann.

Konkrete Beispiele (Case Studies)

Beispiele machen allgemeine Erklärungen immer besser verständlich. Das ist auch beim Thema Domains so. Michael Cyger hat eine ganze Menge an Beispielen parat. Ob das die Beispiel-Valuierungen sind, die er selbst vor der Kamera durchführt oder Beispiele seiner Verhandlungen mit potentiellen Käufern seiner Domains inklusive kommentiertem Email-Austausch, man lernt wesentlich mehr als aus reinen Beschreibungen von Themen.

Rabatte bei verschiedenen Domain-relevanten Werkzeugen für Mitglieder

Die Mitglieder von DNAcademy genießen bei diversen Online-Diensten oder Plattformen Rabatte, die Michael Cyger mit den jeweiligen Eigentümern ausgehandelt hat. Darunter sind z.B. der Zugang zu Keyword-Werkzeugen wie KWFinder.com und viele mehr.

Apropos Domain-Registrierungen: Uniregistry wäre auch ohne Rabatt mein Lieblings-Registrar. Auch wenn Sie kein Mitglied der DNAcademy werden wollen, sollten Sie sich auf jeden Fall die Registrierungsgebühren bei Uniregistry ansehen. Die Verwaltung dort registrierter Domains ist hochoptimiert, transparent und bietet viele Möglichkeiten wie z.B. gratis Umleitungen auf andere Domains (Websites).

Eine große Sammlung an herunterladbaren Ressourcen

Mitglieder der DNAcademy haben direkt auf der Website Zugang zu Dateien und anderen Ressourcen, wie z.B. Cheatsheets, Formulare für die Valuierung, etc., die beim Umgang mit Domain-Namen im täglichen Geschäft sehr hilfreich sind.

Ein geschütztes Diskussionsforum für Mitglieder

Nicht zuletzt gibt es bei DNAcademy direkt auf der Website einen geschützten Forums-Bereich für Mitglieder. Hier kann man nicht nur untereinander in Kontakt kommen und sich Rat von den anderen Mitgliedern holen, sondern auch Michael Cyger ist sehr aktiv und beantwortet Fragen, kommentiert und teilt seine Expertise.

Eine Reihe von kleinen Peer-Groups

Über DNAcademy finden sich regelmäßig kleine Gruppen von Investoren oder Interessierten zusammen, die entweder auf dem gleichen Level agieren oder die gleichen Ziele verfolgen. Diese kleinen Gruppen stehen in regelmäßigem Kontakt untereinander und ermöglichen so eine konzentriertere Arbeit als alleine.

Meine persönlichen Highlights aus dem Angebot der DNAcademy

Hier möchte ich noch kurz einen Überblick über jene Teile des Angebots der DNAcademy geben, die mir am meisten geholfen haben bzw. von denen ich am meisten profitiert habe.

Valuierungs-Beispiele und Valuierungs-Quizzes

Die möglichst gute Valuierung von Domain-Namen ist das tägliche Brot des Domain-Investors oder Website-Profis. Damit diese Valuierungen auch gut gelingen bzw. realistische Bewertungen der Domain-Namen, die man entweder kaufen oder verkaufen will, herauskommen, gibt es zunächst die bereits erwähnten konkreten Beispiele im Kurs.

Danach muss man sich aber auch selbst hinsetzen und einige Domain-Namen auf der Basis des Gelernten in Eigenregie valuieren. Das Quiz, das hier bei jedem Domain-Namen am Ende steht, gibt wichtige Hinweise und konkrete Verbesserungsvorschläge für die eigene Arbeit mit Domain-Namen.

Rechtlicher Hintergrund zum Thema Domain-Namen

Gerade wer Geld investiert und damit rechnet, es irgendwann (mit Profit) wiederzubekommen, der möchte und muss auch sichergehen, dass die Investition rechtlich sicher ist und man nicht etwa ein paar Tausender direkt in den Mülleimer kippt.

Die rechtlichen Informationen auf DNAcademy beginnen bei der Registrierung und dem Eigentum an Domains, es geht aber auch um Markenrecht und dessen mögliche Verletzung sowie darum, eine kluge und vorsichtige Strategie im Umgang mit Domain-Namen zu entwickeln.

Genaue Details zur Abwicklungen beim Domain-Verkauf

Wenn es zum eigentlichen Geschäft kommt, sollte man auch als Domain-Investor möglichst gut vorbereitet sein. Daher ist wichtig, dass auch hier alles möglichst klar beschrieben ist, und da lässt DNAcademy keine Wünsche offen. Da Michael Cyger genügend Erfahrungen mit Erfolg und Misserfolg des Domain-Handelns hat, kann man sich auch hier auf seine Expertise verlassen.

Die umfassende Sammlung von Links zu Online-Werkzeugen, Übersichts-Seiten und sonstigen Ressourcen

DNAcademy enthält eine riesige Menge an geballten Informationen zum Thema Domain-Namen. Darin enthalten ist de facto auch eine Sammlung von Links zu allen wichtigen Websites, die irgendwie mit dem Thema Domains zu tun haben. Das bedeutet zwar nicht, dass es eine Liste mit allen Links gibt, die man durchklicken kann oder muss.

Allerdings kommt man mit der Zeit beim Durcharbeiten des Materials mit allen Größen des Geschäfts in Kontakt. Man lernt, sich Informationen zu organisieren, in Datenbanken mit Domains zu wühlen, Domains günstig zu registrieren und zu verwalten, und welches Treuhand-Service wann und wie besonders gut funktioniert.

So hat auch jeder, der noch mehr wissen und lernen möchte, genug Gelegenheit, die verschiedensten externen Quellen anzuzapfen und so die eigene Erfahrung zu vergrößern.

So, jetzt aber noch der konkrete persönliche Hintergrund meiner Empfehlung:

Domains üben schon seit längerer Zeit eine gewisse Faszination auf mich aus. Als es daran ging, eigene Websites auf die Beine zu stellen, musste ich mir zwar die üblichen Gedanken machen, aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mit Domainnamen mehr zu tun als sie einfach zu registrieren. Unter keinen Umständen hätte ich für eine Domain mehr bezahlt als bei der Registrierung nötig ist.

Mit dem Auftauchen der neuen gTLDs und der dabei schier unendlichen Möglichkeiten habe ich mich zum ersten Mal für Domains als Investition interessiert. Mit der Information, die man im WWW findet, habe ich versucht keine Fehler zu machen (z.B. keine Copyrightverletzungen zu begehen oder jemandes Namen zu registrieren), aber es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten.

Im Laufe der Zeit sind meine Ansprüche dann gestiegen und als Website-Profi sollte man ja auch solides Wissen ansammeln und alle Hintergründe bestmöglich kennen lernen. Also habe ich mich nach Online-Ressourcen umgesehen.

Mein persönliches Fazit zu DNAcademy

Auf die Frage, was die eine wichtigste Sache ist, die ich von meiner Beschäftigung mit der DNAcademy mitgenommen habe, würde ich vermutlich Folgendes nennen: Der professionelle Zugang zum Thema Domain-Namen und allem was dazugehört.

Dieser Kurs hebt jeden, der sich ernsthaft mit dem gebotenen Material beschäftigt, mindestens ein Level höher, was den Umgang mit Domains und Domain-Namen betrifft.

Kostenlose Online-Ressourcen zum Thema Domains

Die besten gratis online-Ressourcen für einen guten Anfang mit Domains sind das Nachrichtenportal www.dnjournal.com sowie die Website www.domainsherpa.com, die ebenfalls von Michael Cyger aufgebaut wurde. Hier kann man Stunden um Stunden um Stunden verbringen, um sich einzelne Tips aus Videos oder Artikeln zu extrahieren. Das hilft allerdings auch nur bis zu einem gewissen Grad.


DNAcademyWer effizient und effektiv sein will, der sollte eben auf einen professionellen Kurs zurückgreifen. Und damit kommen wir wieder zu meiner Empfehlung: Wer es wirklich ernst meint, sollte sich die DNAcademy auf jeden Fall zu Gemüte führen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut und in kurzer Zeit eine Menge Informationen und Tools zur Verfügung gestellt bekommen, die einem das Geschäft wesentlich leichter durchschaubar machen.

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